Social Engineering

Egal wie ausgefeilt, modern und scheinbar unangreifbar Ihr Sicherheitssystem auch sein mag – bedenken Sie, dass es nur so stark ist wie sein schwächstes Glied, und das ist meist der Mensch. Wenn ein Mitarbeiter versehentlich einen mit Schadsoftware infizierten USB-Stick an einen Firmencomputer anschließt, sollte es nicht überraschen, wenn ein Angreifer bereits Zugriff auf Ihr internes Netzwerk erlangt hat.

Technische Schwachstellen im System und die Werkzeuge, mit denen Angreifer diese ausnutzen könnten, lassen sich häufig vorhersehen. Doch können wir auch das Verhalten eines Mitarbeiters vorhersehen, der Opfer einer geschickten Manipulation wird?

Was ist Social Engineering?

Social-Engineering-Tests sind kontrollierte, simulierte Angriffe, mit denen sich die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter sowie die Wirksamkeit Ihrer Sicherheitsverfahren überprüfen lassen. Bei einem solchen Test versuchen die Spezialisten von CyberForces, Ihre Mitarbeiter auf unterschiedliche Weise zu täuschen – etwa durch gefälschte E-Mails, Telefonanrufe, SMS-Nachrichten oder sogar durch den Versuch, sich physischen Zugang zu Ihrem Büro zu verschaffen. Ziel ist es zu überprüfen, ob Ihr Personal Bedrohungen erkennt und angemessen darauf reagiert.

Fragen Sie sich selbst: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter darin, sich gegen Angriffe zu verteidigen, die auf psychologischer Manipulation basieren? Wissen sie, wie verdächtige Links und Anhänge sicher überprüft werden? Sind sie mit den Methoden vertraut, mit denen Cyberkriminelle ihre tatsächlichen Absichten verschleiern?

Heutzutage gehören Social-Engineering-Angriffe zu den einfachsten und zugleich effektivsten Methoden, selbst fortschrittliche technische Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie beim Opfer oft keinen Verdacht erregen – bis es zu spät ist.

Um die Widerstandsfähigkeit Ihrer Organisation gegenüber solchen Bedrohungen realistisch zu bewerten, decken Social-Engineering-Tests möglichst viele Angriffsvektoren ab. Unsere Spezialisten nutzen öffentlich verfügbare Informationen (OSINT) sowie ihr Fachwissen und ihre Kreativität, um Vorgehensweisen von Cyberkriminellen so realitätsnah wie möglich zu simulieren. Dadurch bleiben die Tests unvorhersehbar und liefern zuverlässige Erkenntnisse über Schwachstellen im menschlichen Faktor Ihrer Sicherheitskette.

Wie kann Ihre Organisation von Social-Engineering-Tests profitieren?

Klare Einschätzung des Sicherheitsbewusstseins Ihrer Mitarbeiter

Sie erhalten ein klares Bild davon, wie konsequent Mitarbeiter Sicherheitsrichtlinien tatsächlich einhalten und Angriffe erkennen – anstatt sich ausschließlich auf Annahmen oder Schulungen zu verlassen. Diese Erkenntnisse ermöglichen es Ihnen, zukünftige Schulungsmaßnahmen gezielter auszurichten.

Schwachstellen erkennen, bevor Angreifer sie ausnutzen

Die Tests zeigen konkrete Schwachstellen auf – etwa mangelnde Aufmerksamkeit, unsichere Passwörter oder umgangene Sicherheitsverfahren –, die von echten Angreifern ausgenutzt werden könnten. So können Sie diese Sicherheitslücken schließen, bevor es zu einem tatsächlichen Vorfall kommt.

Erhöhtes Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter

Bereits die Teilnahme an solchen Tests erhöht die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit Ihres Teams. Mitarbeiter, die mit einem kontrollierten Angriff konfrontiert werden, entwickeln ein besseres Verständnis für potenzielle Bedrohungen und handeln künftig vorsichtiger. Dadurch wird eine nachhaltige Sicherheitskultur innerhalb der Organisation gefördert.

Detaillierter Bericht und Empfehlungen

Nach Abschluss der Tests erhalten Sie einen detaillierten Bericht mit den durchgeführten Simulationen, den identifizierten Schwachstellen sowie konkreten Handlungsempfehlungen. Dadurch können Sie die nächsten Schritte gezielt planen – von zusätzlichen Mitarbeiterschulungen bis hin zur Verbesserung von Sicherheitsrichtlinien und Verfahren.

Erfahren Sie, wie der Ablauf von Social-Engineering-Tests aussieht

Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA)

Wir unterzeichnen eine Vertraulichkeitsvereinbarung zum Schutz Ihrer Daten.

Erstgespräch

Wir führen ein Gespräch mit dem Kunden, um Informationen über das Unternehmen zu sammeln, dessen Struktur zu verstehen sowie wichtige Ressourcen und Mitarbeiter zu identifizieren.

Mögliche Angriffspunkte

Wir identifizieren mögliche Angriffspunkte, suchen mithilfe von Open-Source-Informationen (z. B. der Präsenz des Unternehmens und seiner Mitarbeiter im Internet) nach Schwachstellen und analysieren potenzielle Angriffsvektoren sowie deren Einsatz im Rahmen der Tests.

Angriffsstrategie

Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln wir ein Testszenario, um den Angriff so realistisch wie möglich zu gestalten.

Testdurchführung

Wir simulieren einen Angriff mithilfe von Social Engineering gemäß dem zuvor definierten Szenario. Dies kann beispielsweise ein physischer Zutritt zu den Unternehmensräumlichkeiten oder ein Remote-Angriff mittels Spear-Phishing sein.

Abschlussbericht

Wir erstellen einen Bericht, der aufzeigt, auf welche Ressourcen Zugriff erlangt wurde, welche Angriffspunkte identifiziert wurden und welche geschäftlichen Risiken daraus entstehen. Darüber hinaus empfehlen wir geeignete Schulungen für Ihre Mitarbeiter.

Empfehlungen

Wir empfehlen, welche Ebenen des Sicherheitssystems verstärkt werden sollten und wie Prozesse sowie Richtlinien weiterentwickelt werden können, um ähnliche Situationen künftig zu vermeiden. Auf Wunsch des Kunden führen wir zudem Schulungen für Mitarbeiter durch.

Retest

Wir empfehlen die Durchführung von Retests, um die Wirksamkeit neuer Sicherheitsstrategien zu überprüfen, festzustellen, ob zuvor identifizierte Angriffswege weiterhin ausnutzbar sind, und weitere potenzielle Angriffsvektoren innerhalb der Systeme des Kunden zu analysieren.

Arten von Social-Engineering-Tests

Phishing

Bei dieser Simulation werden überzeugende, jedoch gefälschte E-Mails an Mitarbeiter versendet. Ziel ist es, den Empfänger dazu zu verleiten, auf einen schädlichen Link zu klicken, einen mit Malware infizierten Anhang herunterzuladen oder sensible Informationen (wie Passwörter) preiszugeben.
Ein Phishing-Test zeigt, wie viele Mitarbeiter auf einen solchen Angriff hereinfallen könnten und ob sie die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens im Umgang mit E-Mail-Kommunikation einhalten.

Smishing

Bei einem Smishing-Test erhalten Mitarbeiter betrügerische SMS-Nachrichten auf ihre Mobiltelefone. Die Nachricht gibt sich als vertrauenswürdige Quelle aus – beispielsweise als Bank, Kurierdienst oder anderer Service – und fordert den Empfänger zu einer bestimmten Handlung auf (zum Beispiel das Anklicken eines Links oder die Eingabe eines Codes).
Smishing-Tests überprüfen die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter, wenn ein Angriff über mobile Kommunikationskanäle erfolgt – ein Medium, das oft als weniger formell wahrgenommen wird und dadurch leichter ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln kann.

Vishing

Vishing bezeichnet einen kontrollierten Versuch, Informationen über einen Telefonanruf zu erlangen. Dabei ruft der Tester gezielt Mitarbeiter an und gibt sich beispielsweise als IT-Support-Mitarbeiter, Bankangestellter oder andere vertrauenswürdige Person aus.
Im Verlauf des Gesprächs versucht der Anrufer, das Opfer dazu zu bewegen, vertrauliche Informationen preiszugeben oder bestimmte Handlungen auszuführen (etwa ein Passwort in ein vom Anrufer vorgegebenes Passwort zu ändern).
Ein Vishing-Test überprüft, ob Mitarbeiter Telefonbetrugsversuche erkennen und Sicherheitsrichtlinien auch in direkten Gesprächen konsequent einhalten.

Physische Infiltration

Bei diesem Test versucht eine unbefugte Person, physischen Zugang zu gesicherten Unternehmensbereichen zu erlangen. Der Tester kann sich dabei beispielsweise als Besucher, Kurier, Wartungstechniker oder sogar als Mitarbeiter ausgeben, um Zugang zu Büros, Serverräumen oder anderen sensiblen Bereichen zu erhalten.
Ziel ist es, die Wirksamkeit physischer Sicherheitsmaßnahmen und Zugangskontrollen zu überprüfen: Kann jemand ohne Ausweis oder Zugangskarte das Gebäude betreten? Werden unbekannte Personen in geschützten Bereichen von Mitarbeitern angesprochen? Gibt es Schwachstellen, die es einem Eindringling ermöglichen würden, unbemerkt Zugang zu erhalten?

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Social Engineering?
Dies ist ein Angriffsvektor, der darauf abzielt, Benutzer (Mitarbeiter) gezielt zu täuschen. Dabei werden Manipulations- und Täuschungstechniken eingesetzt, um das Opfer dazu zu bringen, sensible Daten preiszugeben oder unbewusst Zugriff darauf zu ermöglichen – beispielsweise durch das Anklicken eines Links oder das Herunterladen von Schadsoftware.
Wie sieht ein Social-Engineering-Angriff aus?
Nach einem Gespräch mit dem Kunden versuchen wir, dessen Sicherheitsmaßnahmen zu überwinden und einen Social-Engineering-Angriff durchzuführen. Die Ergebnisse und möglichen Auswirkungen werden anschließend im Rahmen einer Nachbesprechung und Schulung gemeinsam analysiert.
Was ist Phishing?
Dabei handelt es sich um eine weit verbreitete Methode, bei der E-Mails oder Textnachrichten genutzt werden, um Benutzer dazu zu verleiten, sensible Informationen preiszugeben oder getarnte Schadsoftware herunterzuladen.
Was ist Baiting?
In diesem Zusammenhang handelt es sich um eine Täuschungsmethode, mit der Angreifer versuchen, vertrauliche Nutzerdaten wie Kontonummern oder Versicherungsdaten zu erlangen. Dazu verwenden sie Nachrichten mit betrügerischen Inhalten, beispielsweise vermeintliche Sonderangebote, Formulare oder nicht existierende Gewinnbenachrichtigungen.
Wie kann man Phishing verhindern?
Wachsamkeit gegenüber verdächtigem Verhalten und ein hohes Bewusstsein für potenzielle Bedrohungen sind entscheidend. Ebenso hilfreich ist das Wissen über die Methoden, die Betrüger einsetzen, um Menschen zu täuschen.
Wer kann Opfer von Social-Engineering-Angriffen werden?
Absolut jeder kann Opfer von Social-Engineering-Angriffen werden. Im Zeitalter der allgegenwärtigen Digitalisierung verfügt jeder von uns über Fernzugriff auf eine große Menge wertvoller Informationen. Die Hauptmotivation von Cyberkriminellen ist finanzieller Gewinn, weshalb häufig Unternehmen ins Visier genommen werden.
Wenn Sie glauben, dass Ihre Organisation zu klein ist, um angegriffen zu werden, erleichtern Sie Angreifern lediglich die Arbeit, indem Sie die eigene Sicherheit vernachlässigen. Jeder verfügt über Daten, die sich auf die eine oder andere Weise monetarisieren lassen.

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TestArmy Group S.A. Petuniowa 9/5 53-238 Wrocław Polen

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